Eastern Bloc

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Quinn
Administrator

34, Weiblich

Beiträge: 9

Re: Eastern Bloc

von Quinn am 03.07.2011 11:00

Die junge Frau war seit einer Stunde inzwischen im Eastern Bloc. Auch wenn sie die Besucher selten mochte war es ihr wie ein zweites zu Hause und außerdem konnte sie sich nicht beschweren, sie bekam ihr Geld. Und das brauchte sie, dringend.

Seufzend saß sie auf dem kleinen Drehstuhl in ihrem Umkleideraum. Den ganzen Abend hatte sie noch keinen Kunden gehabt und jetzt kam eine junge Frau, braune, Haare, kleiner als ich und trotzdem nicht hässlicher. So hatte Tracy sie beschrieben. Und Tracy konnte man vertrauen. Seufzend sah ich in den Spiegel der, wie bei vielen Broadway Aufführungen, mit Lampen umrundet war. Meine kurzen, schulterlangen Haare machte ich in einen lockeren Zopf und steckte mir den üblichen Federschmuck in das Zopfgummi. Kopf schüttelnd sah ich mir selbst in die Augen. "Warum musstest du dir gerade so einen Job suchen, Quinn?"

Als Quinn schließlich die Tür aufgehen und sich schließen hörte stand sie auf. Ihr letzter Blick in den Spiegel huschte über ihr mit viel zu viel Schminke überzogenes Gesicht. Entschlossen setzte sie ihre übliche Fassade auf, die sie schon in der Highschool Tag täglich trug. Als letztes nahm sie ihren iPod vom Schminktisch.

Tief Luft holend legte sie ihre Hand auf den Türgriff und drückte ihn langsam herunter. Doch was sie in dem Raum erwartete, entsprach nicht ihren Vorstellungen.

Rachel Berry, hübscher als in ihren Highschool Jahren - falls das überhaupt möglich war - stand vor ihr in einem kurzen schwarzen Minikleid, die Haare länger als sie es in Erinnerung hatte, die Augen mit einem schwarzen Mascara umrandet und schwarze Schuhe mit 5cm Absätzen.

Die Stille zog sich in die Länge und schließlich war Quinn es, die es wagte sie zu brechen. "Berry, du willst von mir einen Lapdance bekommen?" statt der forschen Stimme, die sie sonst immer aufgesetzt hatte, war ihre sanft und fast besorgt, als sie sah, wie Rachel selbst im stehen etwas schwankte.


Lucy Quinn Fabray
? hand in my pocket. I'm broke but I'm happy. I'm poor but I'm kind. I'm short but I'm healthy, yeah. I'm high but I'm grounded. I'm sane but I'm overwhelmed. I'm lost but I'm hopeful baby. What it all comes down to ? Is that everything's gonna be fine fine fine 'cause I've got one hand in my pocket and the other one is giving a high five. ?

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Rachel
Administrator

33, Weiblich

Beiträge: 15

Re: Eastern Bloc

von Rachel am 03.07.2011 12:51

Rachel mochte vielleicht etwas angetrunken sein doch die Frau die ihr plötzlich vor den Augen erschien war verdammt nochmal keine Fata Morgana. Taumelnd packte sie sich am Türgiff fest: 'Quinn?..Quinn Fabray?' Das sollte wohl ein schlechter Scherz sein. Aber ihren Augen traute sie dennoch. Da stand doch glatt die ach wie Perfekte Quinn Fabray vor ihr in einem Stripclub. Langsam ging sie ein paar Schritte auf sie zu. Sie hatte sich kaum verändert, sie trug immernoch relativ kurzes Haar und hatte noch immer die gleiche Figur. Aber was zum Teufel suchte sie in einem Stripclub mitten in New York City? Hatte sie nicht im Senior Year vor allen mit ihrem Medizin Studium geprahlt das sie schon viel eher als jeder andere Student abschließen wollte? Unglaublich.
Schließlich fing sich Rachel wieder ein wenig als Quinn ihr die Frage aller Fragen stellte. 'Sieht ganz so aus, hm?' Sie wollte noch irgendetwas hinzufügen das wie: 'Hör mal ich hab mir das hier nicht ausgesucht..' aber dazu war sie grad einfach zu überrascht ihre ehemalige Highschool-Rivalin in einem ultra Knappen Outfit in einem solchen Milleu aufzufinden.
Tief Luft holend stand sie nun mit verschränkten Armen vor Quinn die sie immernoch mit einem ungewohnt sanften und doch besorgniserregenden Blick ansah. Sie würde doch im Ernst in ein paar Minuten einen Striptease von Miss Fabray sehen, der Ex-Headcheerleaderin unter den Fittichen von Sue Sylvester, der Ex-Freundin ihres Freundes, der Highschool Diva schlecht hin-ein Bild für die Götter wenn man Rachel fragte. Doch irgendetwas sagte ihr das das heute nicht der perfekte Zeitpunkt war ihre Rache für all' die miesen Jahre war, nein. 'Hör zu, wir müssen uns das nicht antun..'

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Quinn
Administrator

34, Weiblich

Beiträge: 9

Re: Eastern Bloc

von Quinn am 05.07.2011 18:17

Nervös wurde Quinns Griff um ihr iPhone stärker. Wieso war Rachel überhaupt hier und wollte... einen Lapdance von einer Stripperin?

Kopf schüttelnd holte sie sich zurück in die Gegenwart und sah der jungen Frau ihr gegenüber in die Augen. Auch wenn der Alkohol ihre Augen deutlich vernebelte konnte Quinn sehen, dass sie müde war und auf keinen Fall gesund.

Besorgt legte Quinn das Smartphone auf den Beistelltisch, auf dem auch eine Doc-Station stand und ging auf Rachel zu. Man sah es ihr äußerlich vielleicht kaum an, aber sie war diese paar Jahre stark an sich gewachsen. Sie war nicht mehr das Mädchen, das andere schlecht machen musste, um selbst gut dazustehen, mit der Zeit hatte sie verstanden, wie es sich anfühlte die Neue zu sein, sich einen Ruf aufbauen zu müssen. College hatte ihr da die Augen geöffnet. Leute behandelten sie anders. Sie fürchteten sie nicht mehr und sie wurde schnell zum Außenseiter. Sie lernte, wie Rachel sich über Jahre gefühlt hatte. Nur ohne die Slushies.

Die ersten Wochen waren für Quinn ein Albtraum. Auch wenn die NYU berühmt für ihre beeindruckenden Schüler war, war das Benehmen kaum von anderen Unis zu unterscheiden. Einige jüngere wurden durch die Hallen geschubst, eingeschüchtert und was noch. Andere jedoch schlossen sich schnell den beliebten der Uni an. Quinn nicht. Quinn blieb unter sich und redete mit kaum jemandem. Auch wenn sie die beste Schülerin der Stuffe war, wurde sie nicht angesehen. Sie fühlte sich so, wie Rachel Ende Sophomore Year aussah. Erschöpft, ausgelaugt, leer.

Als Quinn kurz vor Rachel stand und ihr ein weiteres Mal in die Augen sah, konnte sie nicht vergossene Tränen und diese Trübheit sehen, die sie bei sich nach jedem Tag an der Uni sah.

Vorsichtig strich sie mit einer Hand Rachel's Pony aus ihrem Gesicht und legte die Handinnenfläche der anderen an ihre Stirn.

"Rachel... du bist eiskalt." flüsterte sie. Lauteres Reden würden den ganzen Moment zerstören.

Ohne nachzudenken drückte Quinn Rachel auf den Stuhl und zwang sie sich hinzusetzen. Schnell eilte sie in ihre Umkleide, nahm ihre Jacke vom Stuhl und kam zurück. Besorgt legte sie die Jacke Rachel um die Schultern. Kurz darauf verschwand sie wieder in der Umkleide und riss sich förmlich die lästigen Kleider vom Leib. In Windeseile zog sie sich ihre Jungsshorts über, ein lockeres Sweatshirt und die flachen Sneakers, die häufig trug. Sie war schon lange nicht mehr der mädchenhafte Typ.

Hektisch kam sie wieder aus dem kleinen Raum heraus, nahm ihr iPhone und Rachel bei der Hand.

Als sie die Tür schlossen, stand Quinn Tracy gegenüber, die sie erstaunt ansah.

"Tracy, ich mache Feierabend für heute." als sie Tracy jedoch grinsen sah schoss ihr Blick ärgerlich zurück. "Ist sie das Mädchen, von der du uns erzählst, Quinnie?" sagte die Brünette in einer Singsang Stimme.

Ohne auf ihre Frage einzugehen zog Quinn Rachel weiter mit sich und erst als sie auf der Straße waren - tausenden Blicken entkommen - konnte Quinn das laute klackern von Rachels Schuhen hören. Kopf schüttelnd blieb sie stehen und zog sich ihre Schuhe aus. Vorsichtig hob sie Rachels erstes Bein hoch und zog ihr ihre einen Schuhe über, das selbe mit dem anderem. Mit Rachels Schuhen in der Hand ging sie zur Straße und sah bald ein Taxi vorbei fahren. Erleichtert zog sie Rachel mit in das gelbe Auto . Den ganzen Weg verbrachte sie ohne ein Wort zu sagen, auch wenn sie Rachel neben sich leicht schaukeln spürte.


Lucy Quinn Fabray
? hand in my pocket. I'm broke but I'm happy. I'm poor but I'm kind. I'm short but I'm healthy, yeah. I'm high but I'm grounded. I'm sane but I'm overwhelmed. I'm lost but I'm hopeful baby. What it all comes down to ? Is that everything's gonna be fine fine fine 'cause I've got one hand in my pocket and the other one is giving a high five. ?

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